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Summer workshop and exhibition
PLAN 2 \ 5
in the grid for a better future \?

Former Children’s Week Home Eisenhüttenstadt
in cooperation with the Documentation Center Everyday Culture of the GDR in Eisenhüttenstadt

In 2018, therefore, the Endmoräne e.V. in Eisenhüttenstadt (formerly Stalinstadt) and thus in a planned city, which emerged after a decision in July 1950 as a socialist residential town for the Iron and steel combine East.
Plan cities are an idea – they follow a draft, a grid set in advance. The raster – the rake that smoothes things – is at the same time, in East and West, one of the strongest expressions of modernity: on many levels, grids determine the structures of architecture, of art, of the organization of social structures. Rasters are structures of order that express the desire for restraining capricious growths.Of course, like architecture, pedagogy does not come without a plan, goals or grid. And the utopia of a new society, as it should be promoted in ideal cities, reaches far into education, even in the former GDR, where the guiding idea of ​​the socialist „new man“, the education system essentially shaped.

Dorothée Bauerle Willert, excerpt from the Katalogue

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Sommerwerkstatt und Ausstellung
PLAN 2\5
im Raster für eine bessere Zukunft \?
Ehemaliges Kinderwochenheim Eisenhüttenstadt
in Kooperation mit dem Dokumentationszentrum Alltagskultur der DDR in Eisenhüttenstadt

 

2018 nun also landen die Endmoränen in Eisenhüttenstadt (ehemals Stalinstadt) und damit in einer Planstadt, die nach einem Beschluss im Juli 1950 als sozialistische Wohnstadt für das Eisenhüttenkombinat Ost entstanden ist.

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Planstädte sind eine Idee – sie folgen einem Entwurf, einem vorab gesetzten Raster. Das Raster – der Rechen, der die Dinge glättet – ist zugleich, in Ost und in West, eine der stärksten Ausdrucksformen der Moderne: Raster bestimmen auf vielen Ebenen die Strukturen der Architektur, der Kunst, der Organisation sozialer Gefüge. Raster sind Ordnungsstrukturen, die den Wunsch nach Bändigung kapriziöser Wucherungen ausdrücken.

Wie die Architektur kommt natürlich auch die Pädagogik nicht ohne Plan, ohne Zielvorgaben oder Raster aus. Und gerade die Utopie einer neuen Gesellschaft, wie sie in Idealstädten befördert werden soll, reicht weit in die Erziehung hinein, auch in der damaligen DDR, wo die Leitidee vom sozialistischen »Neuen Menschen«, das Erziehungswesen wesentlich prägte. (Auszug des Textes von Dr. Dorothée Bauerle-Willert aus der Dokumentation 2018)

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Mit Arbeiten von | Susanne Ahner, Kerstin Baudis, Ka Bomhardt, Claudia Busching,  Monika Funke Stern, Gisela Genthner, Margita Haberland, Renate Hampke, Ingrid Kerma, Gunhild Kreuzer, Angela Lubič, Barbara Müller, Dorothea Neumann, Patricia Pisani und Antje Scholz

Gastkünstlerinnen | Frauke Danzer (DE), Katrin Glanz (DE), Susanne Pittroff (DE)

Dauer der Ausstellung | 16.6. – 1.7.2018

Pressespiegel 2018 →

 

Sommerwerkstatt und Ausstellung  wurden gefördert von |

Mittel des Landes Brandenburg
Landkreis Oder-Spree
Stadt Eisenhüttenstadt

Medienpartner | Taz, RadioEins rbb

Dank für die freundliche Hilfe |

Axel Drieschner und die Mitarbeiterinnen des Dokumentationszentrums Alltagskultur der DDR