UNTER STROM
Sommerwerkstatt 2019 und Kunstausstellung von Endmoräne e.V.
in der Ehemaligen Turbinenhalle am Stienitzsee, Berliner Str. 13A, 15378 Rüdersdorf bei Berlin


Sommerwerkstatt |
10. Juni bis 21. Juni 2018

Eröffnung der Kunstausstellung | Samstag, 22. Juni 2019 um 15 Uhr

Die Ausstellung ist geöffnet | Samstag + Sonntag: 22.6. + 23.6. | 29.6. + 30.6. | 6.7. + 7.7. | jeweils 13–18 Uhr

Mit Arbeiten von | Susanne Ahner, Kerstin Baudis, Ka Bomhardt, Claudia Busching, Gisela Genthner, Margita Haberland, Renate Hampke, Masko Iso, Gunhild Kreuzer, Angela Lubič, Annette Munk, Barbara Müller, Dorothea Neumann, Elke Postler, Patricia Pisani, Susanne Pittroff, Antje Scholz, Erika Stürmer-Alex, Tina Zimmermann

Gastkünstlerinnen | Kerstin Ergenzinger, Kati Gausmann, Anne Paeschken, Tina Tonagel

Beiprogramm |
23. Juni, 30. Juni, 6. Juli, 7. Juli
Südosteuropäische Gesänge unter der Leitung von Ursula Scribano am 23.6. um 17.00h
Performance am 23. Juni  Katja Pudor
Performance am 30.6. von 13-18 Uhr Nezaket Ekici
Tanzperformance am 6 + 7. Juli Anja Spitzer

 

Auf dem Fabrikgelände am Stienitzsee in Rüdersdorf, Ortsteil Hennickendorf, auf dem früher der Strom für die umliegenden Werke und Wohngebäude erzeugt wurde, fallen die große, 1913 erbaute Turbinenhalle und der Wasserturm ins Auge. Viele der seeseits liegenden Gebäude wurden im Krieg zerstört. Die Turbinenhalle am Stienitzsee ist ein imposantes Bauwerk. In einer sich wandelnden Zeit zeugt sie von der Hoch-Industrialisierung und stand für Modernität, Kraft und Stärke. Die Versorgung mit Strom und Wasser ist bis heute ein grundlegender Pfeiler eines funktionierenden Lebens.
Die Turbinenhalle entstand in einer Gesellschaft, die geprägt war von den technischen Errungenschaften des 19. Jahrhunderts. Fortschritt bedeutete schon damals vor allem Beschleunigung und Maximierung. Am Stienitzsee sorgten 2 Dampfturbinen, ein Generator, ein Kesselhaus und ein Wasserturm dafür. Ein eigener Hafen und der unter der Straße verlegte Schienenweg vernetzten angrenzende Werke und ermöglichten den Transport von produzierten Baustoffen auf Loren und dann per Schiff nach Berlin.nAb 1956 wurde sie in ein Kulturhaus umgewandelt, in dem rauschende Feste gefeiert wurden. Danach war dort ein Filmstudio der DEFA untergebracht.
Heute entsteht hier ein Kulturort. Henrik Sundström (ehemaliger schwedischer Tennisprofi), der jetzige Betreiber, möchte Kunst, Sport, Wissenschaft und ein gesundes Leben verbinden. Dafür bringt er international renommierte Künstler, Sportler und Wissenschaftler zusammen. Seit 2004 organisiert er den Stienitzsee Open Lauf, bei der die Sportler unterwegs auf von regionalen Künstlern gestaltete Kunstobjekte treffen.

 

Presse und Öffentlichkeitsarbeit | Tine Neumann, Mobil: +49 (0) 179 518 67 66, E-Mail: tine.neumann@gmx.de